Spiel in Harburg

Abstiegsgespenst verbannt

TSV Harburg 1907 : FC 1920 Gundelfingen 7:9

Samstag, 02.03.2024, 14:30 Uhr

Als das abschließende Doppel gespielt war, lagen sich die Spieler des FC 1920 Gundelfingen am Samstagnachmittag in den Armen: Ferner / Schuhmair hatten gerade ihr Doppel gewonnen und nach rund 4 Stunden Spielzeit somit für den nicht unverdienten 7:9-Endstand (30:32 Sätze) in der Herren Bezirksliga Gruppe 1 Nord (Bayerischer TTV – Schwaben-Nord) Partie gegen den TSV Harburg 1907 gesorgt. Eine überzeugende Leistung zeigte an diesem Tag Thomas Schuhmair, der in seinen Spielen souverän agierte und ohne Niederlage blieb.

Nachdem sich die Mannschaften zur Begrüßung aufgestellt hatten, ging es los. Auf dem falschen Fuß erwischten Wierzbanowski / Kühne ihre Gegner Förg / Fink beim eher ungefährdeten Triumph ohne Satzverlust. Stang / Stang bekamen ihre Gegner Ferner / Schuhmair beim deutlichen 6:11, 8: 11, 8:11 nicht richtig in den Griff. Beim Erfolg von Pulci / Stang gegen Lorenz / Mayershofer konnte nur der erste Satz nicht gewonnen werden. Dabei blieb es aber auch, so dass der Punkt final an die Heimmannschaft ging.

Nach den anfänglichen Spielen gingen nun der Topspieler des Heimteams und die Nummer 2 des Gastteams bei einem Stand von 2:1 an den Tisch. Es war ein langes Spiel, bis Lukasz Wierzbanowski seine Fünf-Satz-Niederlage gegen Thomas Schuhmair hinnehmen musste. Letztlich ging der Punkt aber in einem umkämpften Spiel dann doch an die Gäste. Der finale Durchgang endete hierbei im Übrigen mit nur zwei Bällen Unterschied. Andreas Kühne konnte einen Punkt für die Mannschaft beitragen und ließ Matthias Ferner beim im Vorfeld keinesfalls zu erwartenden Sieg von 3:1 nicht voll zur Entfaltung kommen. Anschließend war dann das mittlere Paarkreuz bei einem Spielstand von 3:2 an der Reihe. Einen hart erarbeiteten Erfolg feierte danach Reinhard Stang beim 11:2, 8:11, 15:13, 7:11, 11:5 gegen Patrik Lorenz, mit dem er einen Punkt für seine Mannschaft beisteuerte. Das war ein unterm Strich wirklich sehr ausgeglichenes Match. Marco Pulci gewann sein Spiel gegen Dominik Förg eher ungefährdet mit 11:8, 11:4, 11:2. Bevor sich dann wenig später das untere Paarkreuz begegnete, stand es zu diesem Zeitpunkt 5:2. Nicht ausreichend spielerische Mittel hatte Stephan Stang letztlich auf Lager, um Stefan Fink final zu gefährden, somit stand es am Ende der Partie 0:3. Markus Stang gewann wenig später sein Spiel gegen Frank Mayershofer sicher und anhand der TTR-Werte überraschend, in drei Sätzen. Das war ein souveräner Sieg.

Vor dem Duell der Einser stand es mittlerweile 6:3. Auf Messers Schneide stand das Match zwischen Lukasz Wierzbanowski und Matthias Ferner, ehe sich der Gastspieler mit 11:9, 5:11, 8:11, 11:6, 8:11 durchsetzte und Ferner seine Favoritenrolle somit bestätigen konnte. Nach diesem Einzel steht Wierzbanowski somit bei einem Sieg und 6 Niederlagen seit Beginn der Serie, während die Bilanz von Ferner ein 20:7 ausweist. Auch wenn zwischendurch Hoffnung aufkam, konnte Andreas Kühne seinem Gegner Thomas Schuhmair letztlich bei der Vier-Satz-Niederlage nicht gefährlich werden. Der gute Start half im Endeffekt nichts, so dass Reinhard Stang eine Niederlage in vier Sätzen gegen Dominik Förg kassierte. Die Spielstandsanzeige vor dem Spiel der beiden Vierer zeigte ein 6:6. Marco Pulci hatte gegen Patrik Lorenz trotz der im Vorhinein in etwa auf Augenhöhe eingeschätzten Begegnung bei seinem 0:3 wenig auszurichten. 12:9 (Pulci) bzw. 2:2 (Lorenz) lautet die bisherige Saison-Bilanz an Siegen und Niederlagen der beiden Aktiven nun auf Grundlage dieses Matches. Stephan Stang kam mit der Spielweise von Frank Mayershofer am Tisch gut zu Recht und musste im Gesamten nur einen Satz abgeben. Die Partie endete mit einem 3:1- Sieg. Unglücklich war Markus Stang wenig später in der Begegnung gegen Stefan Fink, die der Gast letztlich im Entscheidungssatz gewann und somit einen Punkt auf der Habenseite verbuchte. Bevor die beiden Doppel final gegenübertraten, stand es 7:8 für die Gäste. Im entscheidenden Schlussdoppel erreichte dann die Spannung ihren Höhepunkt. Ausschließlich einen Satzerfolg verbuchten nachfolgend Wierzbanowski / Kühne bei ihrer Niederlage gegen Ferner / Schuhmair. Glücklich fiel sich das siegreiche Team in die Arme.

Nach diesem Ergebnis weist der TSV Harburg 1907 nun ein Punktekonto von 4:22 Punkten auf, während der FC 1920 Gundelfingen vor dem nächsten Spiel, das am 16.03.2024 gegen den TSV Gersthofen 1909 ansteht, 12:16 Punkte zu verzeichnen hat. Die Mannschaft des TSV Harburg 1907 bestreitet unterdessen das nächste Spiel am 08.03.2024 gegen den SV Adelsried.

Statistik:
TSV Harburg 1907:

Doppel: Wierzbanowski / Kühne 1:1, Stang / Stang 0:1, Pulci / Stang 1:0

Einzel: L. Wierzbanowski 0:2, A. Kühne 1:1, R. Stang 1:1, M. Pulci 1:1, S. Stang 1:1, M. Stang 1:1

FC 1920 Gundelfingen:

Doppel: Ferner / Schuhmair 2:0, Förg / Fink 0:1, Lorenz / Mayershofer 0:1

Einzel: M. Ferner 1:1, T. Schuhmair 2:0, D. Förg 1:1, P. Lorenz 1:1, F. Mayershofer 0:2, S. Fink 2:0

v. l. n. r.: Dominik Förg, Patrik Lorenz, Thomas Schuhmair, Matthias Ferner, Stefan Fink, Frank Mayershofer
v. l. n. r.: Dominik Förg, Patrik Lorenz, Thomas Schuhmair, Matthias Ferner, Stefan Fink, Frank Mayershofer

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