Saison 1981/1982

Auf großer Fahrt nach Crikvenica

Die Ausflugsfahrten gehörten seit längerem als feste und begeistert angenommene Programmpunkte in den alljährlichen Veranstaltungskalender der Abteilung. 1982 wurde dem gesellschaftlichen Aspekt dieser Unternehmungen ein sportlicher hinzugefügt. Abteilungsleiter Walter Brucker knüpfte Verbindungen nach Jugoslawien. Am Ende der Verhandlungen stand eine Einladung des „Stolnoteniski Klub“ aus Crikvenica.

Einladung

Am Mittwoch, den 9.6.1982, abends um 21 Uhr machte sich die 35-köpfige Reisegesellschaft auf den 750 Kilometer langen Weg an die jugoslawische Adria. Am nächsten Morgen um 7.30 Uhr waren die Eishöhlen von Postojna erreicht. Nach Besichtigung der überaus schönen und interessanten Eishöhle, die eine der größten der Welt ist, ging es dann weiter. Um 14 Uhr war es dann soweit: Der Vorstand des „Stolnoteniski-Klub Crikvenica“, Herr Milic begrüßte die Gärtnerstädter recht herzlich. Die Unterbringung erfolgte in zwei großen, direkt nebeneinander gelegenen Häusern. Am Abend ging man gemeinsam zum Tanz ins Nobelhotel Therapia.

Plakat

Wie populär Tischtennis in Jugoslawien war, zeigte die Tatsache, dass die Veranstaltungen im ganzen Ort durch Plakate angekündigt wurden. Am Freitag fand ein Kräftevergleich zwischen den jugoslawischen und deutschen Akteuren statt. Alle 4 Dreier-Mannschaften der Gundelfinger TT-Abteilung setzten sich zum Teil ganz souverän durch. Für den Samstag hatte man ein Einzelturnier ausgemacht. Am Ende der Begegnungen belegte Walter Stenke den 1. Platz vor dem Jugoslawen Birko Nikica und Erich Reicherzer. Am Samstagabend luden die Gastgeber aus Crikvenica zum bunten Abend ein. Nachdem die Siegerehrung des am Vormittag stattgefundenen Turniers vollzogen war und einige Ansprachen gehalten wurden, saß man noch bis Mitternacht gemütlich beieinander.

Urkunde Walter Stenke

Am Sonntagmorgen nahm man dann Abschied von den jugoslawischen Freunden. Nach dem Abendessen in Salzburg steuerte Busfahrer Emil Lindner den Heimatort Gundelfingen an. In gesellschaftlicher Hinsicht werden wohl das Baden im Meer und das gegenseitige Kennenlernen bei Wein und Tanz in langer Erinnerung bleiben. Erschöpft, aber um unvergessliche Eindrücke reicher, kehrte die „deutsche Delegation“ von ihrer Vier-Tages-Fahrt zurück.

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