Saison 1980/1981

Faschingsball am 13.2.1981 im Gasthof Schützen

TT Ball

Mit Spannung blickten die Organisatoren diesem Faschingsball entgegen. Die Sorge galt der Frage, ob sich wohl der Erfolg vom Vorjahr wiederholen lässt. Als dann der Schützensaal fast zu klein war, um alle „Narren“ zu fassen, war das Organisationsteam schon ein bisschen erleichtert. Man hatte sich wieder für die Ein-Mann-Band Hans Eckle entschieden. Über diese Wahl freuten sich alle Anwesenden, denn der Musikant verstand es gut, sowohl etwas für die ältere Generation, als auch für den Nachwuchs zu spielen.

Als erste Einlage des Abends drehten sich sechs Mitglieder des ZDF-Ballets (dargestellt von Walter Brucker, Albert Kling, Josip Mutvar, Werner Stenke, Werner Wahl und Walter Stenke) zu der Melodie von „Ballade pour Adeleine“ graziös im Kreis und formierten sich sogar zum „sterbenden Schwan“. Vor allem die Männer fanden Gefallen an diesen „zierlichen Dingern“.

Nach ein paar Tanzrunden öffnete sich die Saaltür für die Gundelfinger Faschingsgesellschaft und deren Prinzenpaar. Als diese nach ein paar Aufführungen unter Applaus den Saal wieder verlassen mussten (sie hatten noch drei andere Termine an diesem Abend) wendete man sich wieder dem Tanzen zu. Als Letzter und eigentlich als „der“ Höhepunkt wurde ein Bauernballett dargeboten. Acht träge und schwermütige Bauern (Waltraud Kling, Beate Mutvar, Walter Brucker, Albert Kling, Josip Mutvar, Werner Stenke, Werner Wahl und Walter Stenke) latschten zu dem wunderbaren Sound ihres musikalischen Begleiters Hans Stenke (auf dem Schifferklavier) über die Tanzfläche. Alle waren sie einheitlich gekleidet (alte Kniebundhose, blaues Hemd) und keiner von ihnen ließ einen Schimmer von Lächeln über die Lippen weichen. Zum Schluss der Darbietung machten sie sich über den selbst mitgebrachten „Speisewagen“ her. Ein kleiner Handkarren, der herrlich hergerichtet war, diente allen Anwesenden, die Hunger verspürten, als kleine Vesper.

Von nun an hattte jedoch nur noch Hans Eckle das Wort. Bis spät in den Morgen tanzten die Jungen und „Junggebliebenen“ durch die Nacht. Am Ende dieses Balls waren die Zweifel über ein Gelingen des Abends gewichen.

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