30.04.1952 - 13.05.1960

30.04.1952 - 13.05.1960

Am 30. April 1952 beschloß die Abteilung die Trennung vom FC und damit die Gründung eines eigenen Vereins: der TTC war geboren.

Mitgliedskarte
Die abgebildete Mitgliedskarte zeugt von seiner Existenz.

Zu betonen wäre hier, dass die Abkehr vom Hauptverein in gutem Einvernehmen erfolgte. Als Vereins- und Spiellokal wurde das Gasthaus „Zum Kreuz“ erwählt.

Die Aufnahme von dort zeigt, wie sehr sich die Sportkleidung bis heute verändert hat.

Manfred Müller (links) und Walter Brucker beim Doppel.
Manfred Müller (links) und Walter Brucker beim Doppel.

Am 4.Oktober 1952 erkor die Generalversammlung Josef Bauer zum Vorstand. Am 18.08.1954 löste ihn Karl Hirner ab, der lange Jahre an der Spitze des Vereins stehen sollte. In der Zeit der Eigenständigkeit konnten unsere Aktiven einige beachtliche Erfolge erzielen.

So belegten sie beim traditionellen Osterturnier in Brenz 1955 und 1956 jeweils den ersten Platz (Herrenmannschaften). Einzelspieler plazierten sich bei Meisterschaften des öfteren in den vorderen Reihen. So trugen sich Manfred Müller, Erich Gürsch und Walter Brucker mehrere Male bei Bezirksmeisterschaften in die Siegerlisten ein.

Die Damenmannschaft war 1954 auf dem Höhepunkt, sie nahm an der Schwäbischen Meisterschaft teil. Auch als Einzelspielerinnen brachten Helga Gräbner, Margot Wengert und Anni Schiffelholz manche Urkunde nach Hause

In der Herrenmannschaft waren in den 50-er Jahren folgende Namen vertreten: Müller, Geppert, Gürsch, Traut, Reicherzer, Lehnert, Brucker, Kränzle, Hausmann, Schmidt, Doetzkis.

Am 13. Mai 1960 endete das Dasein des TTC, eine Mehrheit stimmte für den Wiederanschluß als Abteilung an den FC.

Die Herrenmannschaft 1959 in Haldenwang:

Vor der Abfahrt zum Spiel: Herren 1959
Von links stehend: „Chauffeur“ Karl Hirner, Werner Traut, Alois Kränzle, Erich Gürsch, Walter Brucker; unten: Berthold Lehnert, Erich Reicherzer
Gruppenbild
von links: Berthold Lehnert, Kurt Kotasek, Manfred Müller, Walter Brucker, Hermann Hörger
Gruppenbild
hintere Reihe von links: Hermann Hörger, Kurt Kotasek, Manfred Müller, Berthold Lehnert, vorne: Walter Brucker