Rinnen

Rinnen vom 03.08.2007 bis 05.08.2007

Bereits zum dritten Mal nach 2002 und 2005 fuhren wir nach Österreich. Um 14 Uhr trafen wir uns an der Turnhalle und jeder wurde auf die „Taxis“ aufgeteilt. Nach einem kurzen Plausch starteten wir mit 4 Autos Richtung Rinnen.

An der Anschlußstelle Nersingen ging es auf die Autobahn A7 und bei gemütlicher Fahrt verging die Zeit recht flott. Da bei Nesselwang die Autobahn noch nicht fertig gebaut ist ging es auf Landstraßen weiter. Nach Füssen fuhren wir durch den Tunnel und kamen in Österreich wieder ans Tageslicht. Reutte ließen wir rechts liegen und in Bichlbach bogen wir rechts ins Namloser Tal ab. In Berwang hielten wir kurz an und bestellten für Samstag die Frühstückssemmel. Nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir unser Ziel Rinnen. Die Schlafkombinationen wurden aufgeteilt und das Getränkelager wurde erfasst.

Nach einer Stärkung marschierten wir zum Wasserfall. Das Wetter war bewölkt und während der Fahrt hat es auch ab und zu geregnet. Die Gegend ist einfach herrlich. Die gute Luft und die imposanten Berge sind schon klasse. Im Bach versuchten sich die Jugendlichen als Steineschlepper. Abends spielten wir in der Hütte Mäxle und Schafkopf.

Am nächsten Morgen war das Wetter super. Strahlender Sonnenschein und eine klare Luft weckte alle müden Geister. Nach einem sehr ausgiebigem Frühstück marschierten wir los. Von Rinnen aus ging es bergauf zur Kögelehütte. Die Hütte lud zu einer kurzen Rast ein. Einige von uns hatten einen etwas zügigeren Schritt und so teilte sich die Gruppe. In Anrauth aber waren die meisten wieder beieinander. Über Brand kamen wir nach Mitteregg. In einer gemütlichen Wirtschaft genossen wir im Freien die Sonne und so manches kühle Getränk. Äußerst bemerkenswert dabei ist, dass einige unser Jugendlichen völlig überraschend von einem österreichischen Ehepaar spontan jeder einen großen Eisbecher spendiert bekam. Hut ab kann man da nur sagen. Ob es das bei uns in Deutschland auch gegeben hätte?

Nach einem steilen Abstieg über eine Wiese kamen wir an den Bach Rotlech. Hier erfrischten sich die Jugendlichen ihre heißgelaufenen Füße. Über breite Waldwege bei stets herrlichen Blicken auf die Berge und einem Stück auf der Straße erreichten wir nach 6 Stunden wieder unser Haus. Ein paar von uns hatten noch nicht genug und spazierten noch bis zum Stausee.

Abends gingen wir ins Thaneller zum Essen. Jeden Samstag spielt dort eine Zweimannkapelle volkstümliche Weisen. Zwischendurch erzählen sie auch so manchen Witz zum Schmunzeln. Den Abend verbrachten wir bei Schach, Mäxle und natürlich Schafkopf spielen. Eine Viererrunde hielt es sogar bis zum Morgen aus.

Der Sonntag begann natürlich mit einem leckeren Frühsück. Anschließend wurde das ganze Haus aufgeräumt und geputzt. Da alle tatkräftig mithalfen war dies rasch erledigt. Der Abschied fiel so manchem sehr schwer. Wie gerne hätten wir noch einige Tage in dieser herrlichen Gegend verbracht, aber leider… Als Abschluß besuchten wir noch in Nesselwang die Sommerrodelbahn. Die Jugendlichen waren begeistert von der tollen Abfahrt. Auch so mancher Erwachsene genoss die rasante Fahrt. Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir über die A7 wieder Richtung Heimat. In Günzburg mussten wir logischerweise noch ins Mac. War doch klar. Herrliche Tage gingen zu Ende.

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